Morgen können wir die Welt verändern

„Tomorrow (noun): A mystical land where 99% of all human productivity, motivation, and achievement is stored.“

In diesem Fantasieland sind wir Helden. Ritter in glänzender Rüstung und wunderschöne Prinzessinnen. Kein Drache kann uns Angst machen, jeder Prinz wird von unserer Anmut und Schönheit verzaubert. Dabei ist völlig klar, dass Prinzessinnen die Männer auch gestern schon um den Verstand gebracht haben. Trotzdem halten wir fest an unserem Glauben an die Fata Morgana, von der wir absurderweise genau wissen, dass sie verschwinden wird, sobald wir sie erreichen, die wir aber trotzdem zuverlässig jedes Mal ansteuern. Nur um sicherzugehen. Wir wären ja schön blöd, wenn wir, die wir so sehr nach Veränderung dürsten, die Oase links liegen ließen.

Wenn du jetzt sagst „Stimmt, genau das mache ich jedes Mal. Ich habe dieses völlig unbegründete Urvertrauen, dass die Welt morgen ein besserer Ort sein wird. Wie dumm von mir“, dann möchte ich dir gratulieren.

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Herzlichen Glühstrumpf!

Du magst zwar glauben, die Zyniker und selbsternannten Realisten hätten dir etwas voraus, aber tatsächlich bist du einen Schritt weiter auf dem Weg zur Veränderung. Wir können nichts verändern, weder die Welt noch uns selbst, wenn wir nicht glauben, dass Veränderung möglich ist. Deshalb, bitte, hör ja nie auf dir auszumalen, wie wunderbar morgen alles sein wird. Glaub mir, die Welt ist ein trostloser Ort, wenn man über sämtliche Fantasieländer eine Einreisesperre verhängt.

Wenn du aber so wie ich resigniert und frustriert bist und die Hoffnung schon (fast) aufgegeben hast, dass du dich verändern kannst, möchte ich dich einladen mich zu begleiten, wenn ich in den kommenden Monaten versuche diese Fantasieländer wiederzuentdecken. Ich würde ja heute schon damit anfangen, aber wo soll ich um diese Uhrzeit ein weißes Pferd herkriegen?